Wenn sich ein kleiner Mensch auf den Weg hierher macht, sind oft viele Erwartungen, Wünsche, Hoffnungen, Sehnsüchte, aber auch Ängste, Konflikte und möglicherweise Traumata vorhanden, die mit seinem Werden zusammenhängen. Das gesamte interpersonelle Kontaktsystem der Mutter ist beteiligt – bewusst oder unbewusst – sogar generationsübergreifend.
Für alle diese Themen wird in der Bindungsanalyse ein weiter Raum gegeben, in welchem das auf einer ganz tiefen Ebene empfunden, angeschaut und geklärt werden kann. Oftmals dreht es sich um die Frage:

„Wo höre ICH auf – und wo fängst DU an?“
Während es in der Geburtsvorbereitung mit Hypnose mehr um Dich, Deine inneren Bilder und Ressourcen und um Dein selbstbestimmtes, kraftvolles Gebären geht, führt die intensive innere „Aufräumarbeit“ in der Bindungsanalyse zu einer ungeahnten Tiefe in der Beziehung zum Kind – und der Weg in die Welt hinaus wird geebnet. Es zeigt sich, dass Schwangere, die eine Bindungsanalyse gemacht haben, i.d.R. kraftvoll, ohne Komplikationen und in gutem Kontakt mit sich und zum Baby gebären.
Nach einer ausführlichen Anamnese beginnen die wöchentlichen Babystunden bis zur 36. SSW. Danach bereiten sich Mutter, Vater und Baby auf den ersten großen Abschied vor: von der Schwangerschaft und dem ersten Zuhause im Bauch auf die Geburt und das Ankommen hier auf der Welt
Beginn: optimal ist ab der 16. SSW – spätestens ab der 25. SSW
Um dich möglichst gut begleiten zu können, besuche ich regelmäßig Supervisionen.
Wenn Dich das anspricht, melde dich gerne bei mir für ein kostenloses, unverbindliches Kennenlerngespräch: -> hier
Näheres zur Bindungsanalyse: -> hier
Ergebnisse
Die Geburt von ... war das schönste Erlebnis meines Lebens. Ich bin davon überzeugt, dass sie auf alles was kam und alle Botschaften reagierte, weil wir das so oft eingeübt hatten - deshalb funktionierte das während der Geburt so hervorragend! Wir waren ein Team. Das fand ich faszinierend und ich erlebe das als Geschenk. Ich musste auch nicht erst eine Beziehung zu ... aufbauen, als sie auf die Welt kam - sondern die war ja schon da! Wir haben unseren Draht, auch jetzt, wenn sie manchmal etwas nebenher läuft. Ich freue mich darüber, dass ich mir in der SS so viel Zeit genommen habe - muss mich nie fragen ob das zu wenig war. Das ist ein gutes Gefühl. Vieles hat sich in mir und bei uns geordnet und es war genial, dass ich über mich, über unsere Beziehung und über meine Familie nachdenken und im Vorfeld vieles abfangen und aufarbeiten konnte. Es hat mir geholfen, meine Grenzen zu spüren - und auch wenn etwas aufgeploppt ist, war es durch die Gespräche mit dir immer gewinnbringend. Viele Dinge haben sich gelöst. Danke, liebe Anne!

Die Bindungsanalyse hat mir ermöglicht, immer in Verbindung zu bleiben mit dem Baby. Ich hatte eine lange Latenzphase und habe immer mit ihr geredet innerlich. Auch nach der Geburt fiel es mir leichter als bei meinem Sohn, Bedürfnisse von ihr zu erkennen, weil ich schon so einen Kommunikationskanal zu ihr hatte.
Der Papa:
In der Bindungsanalyse war ich, sobald ich mich auf die Matte gelegt habe, von einem Moment auf den anderen „weg“ - und auch bei der Geburt - in den Wehenpausen - da ging mir das genauso. Während der Wehen war ich wach - und in den Pausen habe ich geschlafen. Das tat mir gut, weil es mir ein bisschen Erholung gab. Ich durfte sie dann auffangen - das war ein tolles Gefühl, die erste Person zu sein, die sie in der Hand hält.
Ich hatte während der ganzen Geburt das Gefühl „das klappt - das kriegen wir hin“ - Da hat die Verbindung mit ihr, die wir in der Bindungsanalyse aufgebaut haben, geholfen, optimistisch und positiv zu bleiben. Das hatte ich so bei der vorigen Geburt nicht. Ich würde das wieder machen. Das war auch eine Zeit, die wir nur mit ihr hatten, so gefühlte Exklusivzeit mit ihr.

Die Bindungsanalyse war auf jeden Fall bewegend. Sie hat mir geholfen, anzukommen, mich zu erden und die Kraft zu haben, alles zu bewältigen. Auch du und deine Art, dass man auch einfach mal alles erzählen konnte, das war sehr hilfreich.
Durch die offenen Fragen am Anfang bin ich mit meinem Mann wieder ganz anders ins Gespräch gekommen, in eine ganz andere Selbstreflexion.
Auch die Bindung zum Baby - die ist schon ganz anders als beim ersten Kind, viel intensiver.
Meiner Gebärmutter gegenüber empfinde ich nun eine tiefe Demut und Wertschätzung - also was DIE geleistet hat!
Sogar in der Beziehung zu meiner Mutter kam einiges ins Lot und durfte heilen.
Ich habe das Gefühl, ich konnte durch die Bindungsanalyse viel für das Baby und für uns alle tun. Du warst mir dabei eine große Unterstützung, Anne, du hast mir Sicherheit gegeben. Und dadurch dass so viel war in dieser Bindungsanalyse und bearbeitet wurde, stand ich super da und fühlte mich sehr kraftvoll.
Es war viel, und manches war auch schlimm, und das haben wir nicht weg geschoben, sondern angeschaut und gewürdigt. Es ist was es ist und wir konnten das annehmen. Jedoch nicht in der Ohnmacht, sondern in der Stärke.
